Bebersee Festival - Das Kammermusikfestival in der Schorfheide

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Bebersee Festival - 26. August bis 3. September 2017

Veränderung

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Liebe Freunde des Bebersee Festivals,

Markus Groh

vom 26. August bis 3. September 2017 treffen sich wieder hochkarätige, international renommierte Solisten in der Schorfheide, um im mittlerweile zum Kultort avancierten Konzerthangar klassischen Musikgenuss auf höchstem Niveau zu bieten.

Alles ist in ständiger Veränderung. In unserem Leben, in der Natur, im gesamten Universum bedeutet Sein immer auch Prozess, Entstehen, Werden und Vergehen - Veränderung eben.
Sind chemische und physikalische Reaktionen immer auch Veränderungen der Verbindungen, so spiegeln sich auch in der Musik Veränderungen von Verbindungen in vielfacher Weise wider: Motive können variiert werden, ganze Variationswerke beruhen auf der steten Veränderung eines Themas, einer einfachen Melodie, eines harmonischen Gerüsts oder eines Basses und entwickeln aus dem bereits Bekannten neue kühne, gigantische Organismen.
Selbst der Klang als solcher verändert Luftmoleküle im Raum und die Schwingungen verändern sich in ihrem allmählichen Verklingen.
Auch ganze Werke können verändert werden, indem sie für andere Instrumente umgeschrieben werden. Transkriptionen sind allerdings nur Veränderungen der klanglichen Hülle eines Werkes und greifen normalerweise nicht direkt in die Struktur ein.  
Alle diese verschiedenen Arten der Veränderung sind Thema des diesjährigen, bereits zum 15. Male stattfindenden Bebersee Festivals.
Auch in diesem Jahr sind wieder das weltberühmte Artemis Quartett, die Geigerin Franziska Hölscher, die seit 2014 bei der Programmplanung des Bebersee Festivals mitwirkt und zu den gefragtesten deutschen Geigerinnen gehört, sowie der Klarinettist Clemens Trautmann zu Gast, der als Präsident der Deutschen Grammophon im Gesprächskonzert "Klassikmarkt im Lauf der Zeit" dessen Veränderungen diskutiert.

Die großen Variationswerke - wie beispielsweise die monumentalen Diabelli-Variationen von Beethoven - werden erklingen, aber auch neue Transkriptionen bereits bekannter Schubert-Werke. Ein Konzert im Dunkeln wird zeigen, wie sich unser Hören verändert, wenn das Sehen ausgeschlossen wird. Werke, die den Hörer durch ihre Prozesshaftigkeit verwandeln und verändern, wie z.B. das Quartett auf das Ende der Zeit von Messiaen, werden genauso erklingen wie der Karneval der Tiere von Saint-Saens im Familienkonzert. 

Freuen Sie sich mit mir auf wiederum vielschichtige, interessante Programme mit Außergewöhnlichem aus den letzten 15 Jahren des Bebersee Festivals, mit internationalen Weltklassestars der Musikszene, die Sie sicher nicht unverändert aus den Konzerten des - veränderten - Kampfjethangars entlassen werden.

 

Ihr

Prof. Markus Groh

 

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Mittagsmagazin ZDF - 4.7.2008:

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